Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt? 10 Warnzeichen
Viele Hundebesitzer fragen sich: Ist das noch normal – oder sollte ich lieber zum Tierarzt gehen?
Nicht jedes Symptom ist sofort ein Notfall. Aber es gibt Warnzeichen, bei denen Sie nicht zu lange abwarten sollten. Gerade Hunde zeigen Schmerzen oder Unwohlsein manchmal erst spät. Wenn sich Verhalten, Atmung, Fressverhalten oder Bewegungen plötzlich verändern, ist eine tierärztliche Einschätzung sinnvoll.
In der Tierarztpraxis Dr. med. vet. Christian P. Johnen in Mönchengladbach-Rheindahlen untersuchen wir Ihren Hund sorgfältig und besprechen mit Ihnen, welche Behandlung sinnvoll ist.
10 Warnzeichen, bei denen Sie Ihren Hund tierärztlich vorstellen sollten
1. Ihr Hund frisst nicht oder trinkt kaum
Wenn ein Hund einmal eine Mahlzeit auslässt, muss das nicht sofort dramatisch sein. Wenn Ihr Hund aber länger nicht frisst, zusätzlich matt wirkt, erbricht, Durchfall hat oder Schmerzen zeigt, sollte er untersucht werden.
2. Atemnot oder auffällige Atmung
Schwere Atmung, pumpende Atmung, bläuliche Schleimhäute oder plötzliche Atemnot sind ernst zu nehmen. Atemnot kann ein Notfall sein und sollte sofort tierärztlich abgeklärt werden.
3. Wiederholtes Erbrechen
Einmaliges Erbrechen kann verschiedene Ursachen haben. Wiederholtes Erbrechen, Blut im Erbrochenen, starke Mattigkeit oder der Verdacht auf einen Fremdkörper sind jedoch klare Gründe für einen Tierarztbesuch.
4. Durchfall, besonders mit Blut
Durchfall kann harmlos beginnen, aber schnell zu Flüssigkeitsverlust führen. Blutiger Durchfall, starker Durchfall oder Durchfall bei Welpen, alten oder geschwächten Hunden sollte zeitnah untersucht werden.
5. Plötzliche Lahmheit oder starke Schmerzen
Wenn Ihr Hund humpelt, nicht auftreten möchte, jault, sich nicht anfassen lässt oder plötzlich Bewegungen vermeidet, können Verletzungen, Gelenkprobleme oder andere schmerzhafte Ursachen dahinterstecken.
6. Aufgeblähter Bauch oder erfolgloses Würgen
Ein stark aufgeblähter Bauch, Unruhe, Speicheln und erfolgloses Würgen können auf eine Magendrehung hinweisen. Das ist ein absoluter Notfall.
7. Krampfanfälle oder Bewusstseinsverlust
Krampfanfälle, Ohnmacht oder plötzliche Orientierungslosigkeit sollten immer tierärztlich abgeklärt werden. Auch wenn der Hund sich danach scheinbar erholt, ist eine Untersuchung wichtig.
8. Starke Müdigkeit oder Apathie
Wenn Ihr Hund ungewöhnlich schlapp ist, kaum reagiert, sich zurückzieht oder nicht aufstehen möchte, kann eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken.
9. Auffälliges Trinken oder häufiges Urinieren
Trinkt Ihr Hund plötzlich deutlich mehr als sonst oder muss sehr häufig urinieren, können unter anderem Stoffwechsel-, Nieren- oder Harnwegserkrankungen eine Rolle spielen.
10. Verletzungen, Bisswunden oder Unfall
Nach einem Unfall, Sturz oder einer Bissverletzung sollte Ihr Hund tierärztlich untersucht werden – auch dann, wenn die äußeren Verletzungen zunächst klein wirken.
Lieber einmal zu früh anrufen als zu spät
Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie lieber an. Am Telefon lässt sich oft schon einschätzen, ob ein zeitnaher Termin sinnvoll ist oder ob es sich um einen dringenden Fall handelt.
Tierarzt für Hunde in Mönchengladbach-Rheindahlen
Die Tierarztpraxis Dr. Johnen behandelt Hunde jeden Alters – vom Welpen bis zum Senior.
Tierarztpraxis Dr. med. vet. Christian P. Johnen
Südwall 17
41179 Mönchengladbach-Rheindahlen
Telefon: 02161-57 05 88
